"Red Bomber“ sorgt für Sicherheit
Auch der Segelclub Westfalen ließ am „Tag der Arbeit“ die Arbeit ruhen und
startete mit seinem traditionellen Ansegeln in die neue Saison. Pünktlich um
11:00 Uhr konnte Clubpräsident Klaus Schwakenberg eine erfreulich große
Anzahl von Vereinsmitgliedern begrüßen, die sich vom morgendlichen Gewitter
nicht davon abhalten ließen, den ersten „Schlag über den See“ im Jahr 2012
zu unternehmen.
Einen besonderen Höhepunkt bildete die Einweihung des neuen Jugendbegleitbootes
durch zwei charmante junge Damen – Friederike Lunemann und Teresa Schiffer – aus der Nachwuchsriege des Clubs. Der Taufname „Red Bomber“ drängte sich angesichts der knallroten Farbe dieses „Schnellbootes“ geradezu auf. Wichtiger als die Farbe ist aber sein Zweck: „Red Bomber“ dient nämlich dazu, das vereinsinterne Jugendtraining künftig noch sicherer zu gestalten, indem gekenterten Jungseglern wesentlich schneller zur Hilfe geeilt werden kann, als dies in der Vergangenheit möglich war. Da die Jugendförderung seit Jahren im Mittelpunkt der Vereinsarbeit steht, stieß die Anschaffung des Rettungsbootes auf uneingeschränkte Zustimmung im Club – auch wenn die Vereinskasse hierdurch fühlbar belastet wurde.
Bei Livemusik und ausreichend fester und flüssiger Nahrung zog sich auch das diesjährige Ansegeln wieder bis in den späten Nachmittag hinein und bildete einen erfolgreichen Start in die neue Saison.
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Lebhafte Jahreshauptversammlung des SCW
Am vergangenen Sonntag trafen sich die Mitglieder des Segelclubs Westfalen in den Halterner Seeterrassen zu ihrer Jahreshauptversammlung. Die traditionell
hohe Beteiligung konnte in diesem Jahr nochmals getoppt werden: Von 188 stimm-berechtigten Segelfreunden erschienen über 100 – in Einzelfällen sogar noch mit Stimmrechtsvollmachten von weiteren Mitgliedern ausgestattet.
Das hohe Interesse kam nicht von ungefähr: Bereits im Vorfeld hatten einzelne Segelkameraden durch öffentliche Briefe ihre Standpunkte zu kontrovers diskutierten Themen verdeutlicht und für Spannung gesorgt. Wie so häufig ging es um unterschiedliche Auffassungen zur bestmöglichen Verwendung der knappen Ressource Geld. Der Clubvorsitzende Klaus Schwakenberg griff bereits in seiner Begrüßungsansprache offensiv die heißen Themen auf. Dabei machte er ganz deutlich, wo seine Schwerpunkte der Mittelverwendung liegen und dass es ihm
nicht darum gehe, einen Sparclub zu leiten, sondern einen attraktiven, auf Mitgliederzuwachs ausgerichteten sportlich-aktiven Segelclub.
Wie sich sehr schnell herausstellte, fand diese, einhellig vom Vorstand getragene Position die Unterstützung der ganz überwiegenden Zahl der Mitglieder. Nicht zuletzt in dem deutlichen Vertrauensvotum bei der Vorstandsentlastung kam dies deutlich zum Ausdruck. Ein großes Verdienst bei der Versachlichung der Auseinandersetzung kam dabei dem Clubmitglied Stephan Buttgereit zu, der in einem gleichermaßen verständlichen wie professionellen Vortrag über Themen wie Abschreibung, Buchwert und Anlagevermögen die fachlichen Grundlagen für eine kompetente Diskussion legte. Als die Fakten auf dem Tisch lagen, waren selbst Themen wie mögliche Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen und Liegegebühren kein Tabu mehr.
Auch Personalentscheidungen waren zu treffen, da der Posten des Schriftführers neu besetzt werden musste. Hierfür kandidierte Eva Bartkowiak, die nunmehr mit voller Unterstützung des Clubs den Vorstand komplettiert.
Als am Ende der fast vierstündigen Versammlung praktische Themen wie anstehende Arbeitseinsätze, Kranzeiten und Regattatermine zur Sprache kamen, zeigte sich schnell: Der SCW zieht weiter an einem Strang und freut sich auf eine erfolgreiche neue Segelsaison!
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